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Ein Blick hinter die Kulissen: Orschi

Seit Oktober arbeitet Orsolya Zsibrit, genannt „Orschi“ bei uns als Physiotherapeutin. Angefangen hat sie als Anerkennungspraktikantin, aber sie hat uns sofort überzeugt. Wir freuen uns, dass sie seit Januar nun fest zum Team gehört.

Warum haben Sie sich für die Physiotherapie entschieden?

Weil ich damals Handball gespielt habe und ich wollte im Bereich Sport bleiben. Handballtrainerin wollte ich nicht werden, weil es in Ungarn davon Tausende gibt. Und Physiotherapie hat mir in der Uni Spaß gemacht.

Sie haben Physiotherapie studiert?

Ja, in Ungarn. Das dauert vier Jahre.

Was gefällt Ihnen an dem Beruf?

Dass man Erfolge sieht, wenn wir zum Beispiel nach einer Operation sehen, dass es dem Patienten schon besser geht – er kann zum Beispiel schon die Knie beugen. Und ich bin ein sehr empathischer Mensch. Deswegen wollte ich schon immer mit Menschen arbeiten.

Wie haben Sie Ihren Weg hier in die Praxis gefunden?

Das war ein Zufall. Ich musste meine Anerkennung fertigmachen und dafür brauchte ich ein Praktikum. In Dortmund haben sie mich hier in diese Praxis geschickt – und dann bin ich hier geblieben.

Es ging um die Anerkennung Ihres Studiums?

Ja, als Physiotherapeutin hier in Deutschland. Wir haben die Unterschiede zwischen ungarischer und deutscher Ausbildung angeschaut. Daraufhin musste ich noch ein paar Stunden wiederholen und so bin ich hier gelandet.

Was hat Sie bewogen, hier in der Praxis zu bleiben?

Ach, alles! Hier ist einfach die Atmosphäre so cool, der Chef ist super, die Kollegen sind super, die Patienten sind auch toll. Es hat mir sehr gut gefallen. Manchmal ist es hier ein bisschen stressig, weil wir immer auf die Uhr gucken müssen: „Okay, wie viel Zeit haben wir noch mit dem Patienten?“, aber ein bisschen Stress braucht man. Ich bin auch ein temperamentvoller Mensch.

Wem würden Sie empfehlen, hier zu arbeiten? Was für ein Typ muss man dafür sein?

Das ist eine gute Frage. Eigentlich ist es für jeden Physiotherapeuten eine gute Möglichkeit, weil wir hier wirklich viele verschiedene Sachen haben, zum Beispiel den KGG-Raum – Krankengymnastik mit Geräten. Hier kann man auch so viele Fortbildungen draufsetzen! Der Chef ist immer dabei, er fragt uns jedes Mal: „Okay, was ist dein nächster Plan?“

Darf ich fragen, wie alt Sie sind?

Ja. Im Juni bin ich 30 geworden.

Dann haben Sie ja schon viel gemacht.

Ja, in Deutschland auch. Ich bin hier seit fast vier Jahren und manchmal mache ich mir Gedanken: „Okay, was habe ich hier getan?“ Das war natürlich eine schwere Zeit, weil ich während der Anerkennung im Monat ungefähr 300 Stunden gearbeitet habe, weil ich gleichzeitig in einer Spielhalle gearbeitet habe. Als ich hierher gekommen bin, dachte ich: Ungarn ist ein EU-Land, ich kann hier ohne Probleme arbeiten. Dann aber doch nicht. Dann musste ich einen Job finden, aber das war auch gut, weil ich dann zumindest mein Deutsch verbessert habe.

Was hat Sie nach Deutschland geführt?

Das ist nicht schön, aber das Geld. In Ungarn ist dieser Job leider nicht so gut bezahlt. Ich habe eine sehr gute Freundin, die mir sehr viel geholfen hat, und so bin ich hier gelandet. Ich wollte mich eigentlich immer im Ausland ausprobieren, weil es mich interessiert hat, wie ich da alles schaffen kann. Schaffe ich das eigentlich? Bin ich stark genug dafür? Aber ich bin seit vier Jahren hier und ich bin noch hier.

Was hat es eigentlich mit Ihrem Kosenamen auf sich?

Eigentlich bin ich Orsolya, aber das mag ich nicht. So nennt mich nur meine Omi oder meine Mama, wenn sie böse ist.

Vielen Dank, Orschi!

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Physiotherapie Kirchlinde
Andrej Herter
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Telefax: 0231 6103323

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