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Ein Blick hinter die Kulissen: Unser Physiotherapeut Timo

Timo Göbel ist 38 Jahre alt und arbeitet seit Februar in unserer Praxis als Physiotherapeut. Für diejenigen, die ihn noch nicht kennen, stellen wir ihn hier vor.

Timo, warum sind Sie Physiotherapeut geworden?

Ich bin Physiotherapeut geworden, weil ich was zurückgeben wollte. Ich habe das in meinem Umfeld gesehen: Alle werden älter, brauchen Hilfe. Und ich wollte die Fähigkeiten erlernen, dass ich ein bisschen Leid nehmen kann. Ein bisschen mehr Lebensqualität geben.

Wie war denn ihr Weg bis hierher?

Mein Weg bis hierher ist lang. Ich habe eine kaufmännische Ausbildung gemacht, habe dann auch sehr lange im Kaufmännischen gearbeitet und habe dann irgendwann gedacht: „Du möchtest aus dem Büro raus, möchtest aktiver werden und möchtest den Menschen ein bisschen was Gutes tun. Ich habe nur vor dem PC gesessen und mir war alles ein bisschen trocken und ich wollte eine Veränderung. Dann habe ich das gemacht. Das war nicht so einfach, weil die Ausbildung zum Physiotherapeuten selbst bezahlt werden muss. Ich habe dann erst den Masseur und den Medizinischen Bademeister gemacht und dann den Physiotherapeuten oben drauf gesetzt. Ich habe den langen Weg gemacht, der etwas intensiver war. Und dann habe ich erst woanders gearbeitet, letztes Jahr in einem Gesundheitszentrum. Das gefiel mir aber nicht von der Arbeitsweise her. Es passte von der Chemie nicht. Und dann habe ich mich weiter umgesehen und über einen Freund den Andrej kennengelernt. Bisher passt es wie die Faust auf’s Auge. Wir sind, denke ich mal, beide recht glücklich mit der Situation.

Warum haben Sie sich für diesen Betrieb entschieden?

Ich habe einen Betrieb gesucht, wo Abwechslung da ist, wo ich aber eventuell auch mehr mit Eigenverantwortung arbeiten kann, auch mit einem jungen Team. Hier werden Hausbesuche gemacht, wir haben nebenan das „WerdeFit“. Es sind auch noch weitere Projekte geplant. Das steht alles in meinem Interesse. Am Anfang ist es die Chemie. Physiotherapie ist fast überall gleich. Aber ich habe den Andrej kennengelernt und das war sofort Sympathie. Ich bin hier voll und ganz zufrieden.

Das ist schön. Was gefällt Ihnen denn im Alltag?

Hier in der Praxis ist einfach das Tolle: Man wird gewertschätzt. Man wird nicht von oben herab behandelt. Man ist auf einer Stufe, man kann über alles reden. Es ist sehr freundschaftlich. Wenn man Tipps und Vorschläge gibt, werden die, wenn es Andrej zusagt, umgesetzt. Wir haben in der letzten Zeit für die Räumlichkeiten, die relativ klein sind, Ventilatoren angeschafft. Für den Komfort der Patienten haben wir Gesichtsauflagen mit Gelkugeln drin angeschafft, die den Druck aus dem Gesicht nehmen, die auch ein bisschen kühlend sind. Wir haben jetzt eine Einreibung hinzugezogen, die man nach Massagen auftragen kann, was desinfizierend und belebend wirkt und auch Entzündungen vorbeugt. Andrej ist das Wohl der Patienten und auch ihr Komfort an höchster Stelle gelegen. Und wenn einem was hier und da auffällt: Also, man setzt sich zusammen, man redet und wenn er das für gut befindet, dann wird es erstmal im kleinen Rahmen ausprobiert und wenn es gut angenommen wird, dann wird es auch umgesetzt. Und das ist das, was ich hier so toll finde.

Haben Sie weitere Ideen?

Arbeitsoptimierung: Wie man Abläufe bessermachen kann. Da sind wir alle involviert, aber er nimmt jeden Vorschlag gerne an. Wir haben auch schon heute über etwas gesprochen: Wie man sehen kann, wo gerade ein Patient in Behandlung ist, wo er aber auch vielleicht gerade im Fango oder im Rotlicht liegt, damit nicht immer die Türen zwischendurch geöffnet werden müssen, um zu gucken, ob jemand drin ist oder nicht. Wir haben jetzt viel Zuwachs gekommen. Somit sind alle Räume meist belegt. Den Patienten immer wieder zu stören ist nicht so prickelnd. Da wollen wir mal gucken, was wir finden. Wir gehen das Ganze zusammen an. Das finde ich toll. Er sagt nicht: „So, wir machen jetzt bald das und jenes und das wird so gemacht, wie ich das will“, sondern er möchte wirklich wissen, was wir davon halten, ob wir das auch so gut finden oder was wir verändern würden.

Welche Menschen begegnen Ihnen hier in der Praxis?

Foto: LIGHTFIELD STUDOIS / Adobe Stock

Man hat hier Patienten nach operativen Eingriffen, mit künstlichen Gelenken oder Schmerzpatienten. Man hat hier alles von A bis Z, es ist nicht so, dass man nur neurologische Patienten hat oder nur orthopädische. Wir haben mittlerweile hier einen ganz guten Ruf, so wie ich das mitbekommen habe. Das Patientenwachstum ist da, das merkt man natürlich auch, dass die Patienten zufrieden sind. Was will man mehr?

Sie haben kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland hier angefangen. Hat das Ihren Einstieg erschwert?

Nein, würde ich nicht behaupten. Es ist natürlich ein ganz anderes Arbeiten gewesen, aber man hat sich relativ schnell dran gewöhnt. Wir legen auch sehr viel Wert auf Hygiene, haben die Laken andauernd ausgetauscht, viele Patienten haben auch ihre Handtücher selbst mitgebracht. In der Zeit haben wir selbst die Verantwortung übernommen, haben gesagt: „Wir legen Laken aus, wir waschen alles auf 60 Grad, wir arbeiten alle mit Mundschutz, wir empfangen mit Mundschutz, und auch die Kugelschreiber werden regelmäßig desinfiziert. Die Räume, die Stühle: Alles wird regelmäßig desinfiziert.

Was für ein Mensch muss man sein, um Physiotherapeut zu sein?

Ein Mensch, der sich auch auf unangenehme Dinge einlassen kann. Das ist ja nicht ein Computer, woran man arbeitet. Es sind Menschen. Es sind oftmals kranke Menschen mit einem Leidensweg. Man muss darauf eingehen können, man muss auch gucken, dass man einige Dinge hier lässt und nicht mit nach Hause nimmt. Man sollte ein Mensch sein, der offen ist, der ehrlich ist, der ein bisschen was abkann. Einfühlungsvermögen und wirklich versuchen, den Menschen zu helfen und nicht nur 08/15, larifari, sondern sich auf den Menschen einlassen können. Ich lege sehr viel Wert auf Kommunikation und wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, einfach mit mir reden, dann kann man alles anpassen. Also, ein offener, kommunikativer Mensch sein, der Spaß daran hat, wirklich zu helfen. Es ist nicht immer schön, aber in welchem Beruf ist das schon? Wenn man morgens aufsteht und kein Problem hat, zur Arbeit zu fahren und sich sogar darauf freut, dann weiß man: Man hat genau das Richtige gemacht.

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Kontakt

Physiotherapie Kirchlinde
Andrej Herter
Bärenbruch 138
44379 Dortmund
Telefon: 0231 6103321
Telefax: 0231 6103323

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